Für alle statt für wenige

Ja zur Massentierhaltungs-Initiative!

Von SP Willisau, 14. Juli 2022

Die industrielle Tierproduktion nimmt auch in der Schweiz laufend zu. Tiere in der Landwirtschaft wie Kühe, Hühner oder Schweine sind bis heute ungenügend geschützt. Trotz ihrer Leidensfähigkeit werden sie zum Produkt herabgewürdigt, als Ware gemästet und in grossen Beständen auf kleinem Raum gehalten. Hochleistungszucht, Produktivitätssteigerung und der Trend zu Massentierhaltung sind keine zukunftsgerichteten Lösungen, im Gegenteil:

  • Sie verursachen massives Leid und Gesundheitsprobleme für die Tiere und gefährden die Nachhaltigkeitsziele der Schweiz.
  • Die industrielle Tierproduktion führt zu einem erhöhten Einsatz von Medikamenten und damit zu einer zunehmenden Antibiotikaresistenz.
  • Die Massentierhaltung fördert das Risiko weiterer Pandemien, und die durch massive Futtermittelimporte vergrösserten Tierbestände belasten mit Stickstoff die Gewässer und weitere empfindliche Ökosysteme.